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Übersicht der Erkrankungen

Welche Erkrankungen werden mit Augenspritzen behandelt? Es sind ganz verschiedene. Ihnen allen ist eines gemeinsam: In der Netzhautmitte sammelt sich Flüssigkeit, oder es wachsen dort krankhafte Gefäße, die undicht sind und bluten können.

Das Medikament, das wir spritzen, bremst genau diesen Vorgang. Welche Erkrankung bei Ihnen vorliegt, hat Ihre Ärztin oder Ihr Arzt bereits festgestellt. Wählen Sie hier Ihre Erkrankung aus – dann erfahren Sie mehr darüber.

Was allen gemeinsam ist

Bei den meisten dieser Erkrankungen spielt ein körpereigener Botenstoff die Hauptrolle: VEGF. Er wird gebildet, wenn die Netzhaut zu wenig Sauerstoff bekommt. VEGF lässt neue Gefäße wachsen und macht die vorhandenen Gefäße durchlässig – Flüssigkeit tritt ins Gewebe aus.

Die Medikamente, die wir spritzen, fangen diesen Botenstoff ab. Man nennt sie deshalb VEGF-Hemmer. Die Gefäße werden wieder dichter, die Flüssigkeit wird vom Körper abtransportiert, die Netzhautmitte wird dünner. Bei einigen Erkrankungen setzen wir stattdessen oder zusätzlich ein Kortison-Präparat ein, das die Entzündung dämpft.

Welches Medikament bekomme ich?

Es stehen mehrere Wirkstoffe zur Verfügung, unter anderem Aflibercept, Ranibizumab und Faricimab sowie Kortison-Präparate. Welcher für Sie am besten geeignet ist, entscheiden wir nach Ihrer Erkrankung, dem Befund im OCT und dem bisherigen Verlauf. Wenn ein Mittel nicht ausreichend wirkt, kann gewechselt werden.

Die Kosten übernimmt Ihre Krankenkasse

Für die anerkannten Krankheitsbilder ist die Behandlung mit Augenspritzen eine Leistung der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung. Sie müssen dafür nichts zuzahlen.

Der Ablauf der Behandlung ist bei allen Erkrankungen gleich. Er beginnt mit den Untersuchungen vor der Spritze.